Blutzuckermessgerät
Blutzuckermessgerät
Ohne ein Blutzuckermessgerät wären viele Menschen arm dran
Ein Blutzuckermessgerät ist ein modernes Hilfsmittel zur Selbst-Messung des Blutzuckers. Den genauen Glucosegehalt des Blutes selber zu bestimmen ist als Diabetiker des Typs 1 oft lebensrettend. Diese kleinen elektronischen Blutzuckermessgeräte sind immer besser geworden in den letzten Jahren.
Namhafte Hersteller wie beispielsweise Bayer, Beurer, Freestyle oder Sanitas haben die Meßgeräte immer mehr optimiert. Sie sind kleiner geworden, weniger störanfällig, kostengünstiger in der Anschaffung und schneller in der Auswertung der Blutwerte. Selbstverständlich ist die Anwendung sehr bedienungsfreundlich.
Gut für den Anwender ist auch, daß weniger Blut zur Messung benötigt wird als es früher der Fall war. Gemessen wird das Blut, welches man auf einen Teststreifen gibt, in nur wenigen Sekunden. Bei jeder neuen Messung wird ein frischer Teststreifen in das Blutzuckermessgerät geschoben. Der Blutstropfen wird durch den Teststreifen hindurch in das Messgerät eingezogen. Im Inneren wird unter elektrischer Spannung der Glucosegehalt gemessen. Die dabei gemessene Stromstärke bestimmt den Blutzuckerwert im Blut.
Ein Blutzuckermessgerät ist einfach zu bedienen
Neben dem eigentlichen Gerät benötigt man aber noch die Teststreifen, ein Stechhilfe und Austauschnadeln für die Stechhilfe, sogenannte Lanzetten. Das Zubehör wird zusammen mit dem Blutzuckermessgerät oft auch im praktischen Set angeboten. Die Teststreifen sind übrigens nicht einfach ein Streifen Papier, wie man es beispielsweise bei den Messungen für den Säuregehalt des Urins kennt, sondern sind richtige kleine stabile Mini Sticks.
Diese stabilen Meßstreifen werden zur Messung in das Blutzuckermessgerät gesteckt. Eine kleine Öffnung, ragt nach oben aus dem Gerät. Dies ist eine Art kleines Röhrchen, ein langgestreckter Hohlraum ähnlich einer Kapillare. Durch diese Öffnung wird ein Teil des Blutstropfens eingesaugt auf den Teststreifen.
Die Messung findet in einem modernen Blutzuckermessgerät im Inneren des Gerätes statt und ist dadurch weitestgehend geschützt vor den gerade aktiven Einflüssen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur.
Ein Blutzuckermessgerät ist günstig in der Anschaffung
Je nach dem zu welchem Patiententyp man bei Diabetes gehört, so benötigt man leicht bis zu 140 Teststreifen für das Blutzuckermessgerät im Monat. Die Geräte sind damit in der Anschaffung sehr günstig, da die Folgekosten durch die laufende Nutzung entstehen. Das Prinzip ist ähnlich wie bei den trendigen Kaffeautomaten mit integrierten Kaffeekapseln. Oft wird daher ein Blutzuckermessgerät kostenlos von Arztpraxen ausgegeben an Diabetes Patienten.
Da sich die Geräte aber auch immer wieder verbessern, ist es leicht auf ein verbessertes Gerät im Laufe der Zeit um zusteigen, wenn die Anschaffungskosten nicht so hoch waren. Da es um die eigene Gesundheit geht sollte man übrigens nicht unbedingt an den anderen Zubehörelementen sparen.
Die Nadel sollte man von der Stechhilfe regelmäßig auswechseln. Man kann schon einige Strich drüber hinaus sein, aber je stumpfer die Nadel wird, desto schmerzhafter wird der kleine Einstich. Der Stich selber ist übrigens bei einer normal gepflegten Stechhilfe gar nicht zu spüren.
Ein Blutzuckermessgerät zur Selbstmessung ist unverzichtbar geworden
Haben Sie keine Scheu bei der Benutzung. Ein Blutzuckermessgerät ist einfach zu bedienen. Die Messergebisse haben eine leichte Schwankungstoleranz von 15 %. Das ist für eine Blutzuckerselbstmessung völlig vertretbar.
Ein paar Dinge sollte man dennoch beherzigen. Die Teststreifen müssen trocken aufbewahrt werden. Feuchtigkeit stört die Messung der Stromstärke im Gerät. Die Teststreifen nicht nach Ablauf der Haltbarkeit noch verwenden. Den Finger immer wechseln, aus dem das Blut entnommen wird. Die Finger möglichst immer sauber abwischen vor der Entnahme. Ein Blutzuckermessgerät kann durch Zuckerreste auf der Fläche der Stichentnahme beeinflußt werden.





























